"Eine Grundkondition ist unausweichlich, was die Spieler auch selbst wissen"

 

10. Mai, 2015 | Matthias G. | Alle Artikel sehen

Woran man die Trainingsgestaltung in der Vorbereitung festmachen sollte

Nach einer Saison ist vor einer Saison. Wenn im Sommer die Vorbereitung für die neue Saison beginnt, muss sich ein Trainer auch erstmal wieder in die Materie hinarbeiten.

Manchmal ändert sich der gesamte Kader und man übernimmt vor allem im Juniorenbereich eine neue Mannschaft. Manchmal aber kann ein Trainer mit den Spieler der letzten Saison weitermachen, wobei dabei nur der halbe Kader durch Auf- und Abstieg in die jeweilige Altersklasse neu durchmischt und ersetzt wird.

"Schon wieder nur Laufen"

Ja, auch Trainer machen sich viele Gedanken zum Aufbau eines Trainings. Ja, auch in der Vorbereitung. In vielen Köpfen, vor allem in den Köpfen der Spieler ist es fest verankert, dass zunächst eine grundlegende Portion Ausdauer­training und Laufeinheiten auf dem Trainingsplan stehen.

Doch das ist nicht immer so.

Natürlich muss ein Trainer in den ersten Wochen der Vorbereitung verstärkt die im Sommer verlorene oder am Strand vergessene Kondition aufbauen, aber man darf nie vergessen, dass auch technische Skills und Ballstaffetten geübt werden sollten, um auch den Körper ausgeglichen an die Saison anzupassen.

Oft höre ich von meinen Schützlingen: "Schon wieder nur Lauftraining?", wenn ich ihnen sage, sie sollen Laufschuhe stets in der Tasche dabei haben

Manchmal kündige ich ein "Platztraining" an und entscheide dann spontan, dass es doch nur zum Lauftraining kommt.

Dies mache ich über Kadermanager, denn da habe ich die Möglichkeit frühzeitig anzugeben, was im Training verstärkt behandelt wird. Auch die Spieler nutzen Kadermanager, weil sie sich dann schon mental darauf vorbereiten können bzw. ihre Anwesenheit im Training angeben können.

Das wiederum hilft mir auch wieder bei der Trainingsgestaltung wenn ich auf der Website meinen Kader managen kann. Deswegen weise ich vor allen Dingen in der Vorbereitungs­phase immer wieder darauf hin, dass meine Spieler das auch bei Kadermanager eintragen!

Woran man die Trainingsgestaltung in der Vorbereitung festmachen sollte

Stimmung im Sommer

Woran mache ich nun ein Training fest? Natürlich mache ich mir im voraus Gedanken, wie intensiv das Lauftraining werden sollte, oder ob ich nicht doch erst die Laufschuhe anziehen lassen soll und danach noch auf den Platz gehe für weitere Übungen. Ich halte mir dabei immer beide Optionen offen:

  1. Intensives Lauftraining mit anschließendem Auslaufen auf dem Platz inklusive Dehnübungen und Koordination­sübungen
  2. Etwas weniger intensives Lauftraining, dafür noch Sprints, kurze Ballspielchen (5 gegen 2) oder Taktikübungen auf dem Platz
Wie ich entscheide mache ich von der Stimmung meiner Spieler abhängig

Sollten Spieler aus unerklärlichen Gründen zu spät zum Training erscheinen, bevorzuge ich meist die intensivere Laufeinheiten, denn dadurch lernen meine Spieler, dass auch ihr Hobby ernst zu nehmen ist.

Dadurch lernen sie auch, dass ein gewisses Maß an Respekt gegenüber anderen, die pünktlich aus der Kabine kommen, an den Tag gebracht werden muss.

Ich bevorzuge ebenfalls das intensive Lauftraining, wenn ich sehe, dass Spieler noch vor dem Training in nasser Badehose aus dem Schwimmbad eintrudeln und noch genüsslich ein Eis o.ä. verschlingen. Das erkläre ich den Spielern dann so, dass solche Dinge nicht zum Fußball­training dazugehören. Mittlerweile passiert das nicht mehr.

Trainingsbeteiligung dank Sommerferien

In der Vorbereitungszeit hat jeder Amateur-Trainer oder Junioren­trainer seine Probleme mit der Urlaubsplanung seiner Spieler. Jede Woche muss ein Trainer auf gewisse Spieler verzichten, weil der geplante Urlaub der Eltern eben in den Schulferien und somit auch in die Vorbereitungsphase im August/September fällt.

Dabei hilft mir Kadermanager, dass ich eben möglichst genau einschätzen kann, wieviele Spieler anwesend sein werden und wie ich das Training aufbauen sollte. Denn beispielsweise taktische Übungen mit dem halben Kader durchzugehen ist sinnfrei.

Sollte ich das Glück haben, dass alle Spieler in der Vorbereitungsphase am Trainingsbetrieb teilnehmen, müssen natürlich Balltechnik und Lauftraining gering gehalten werden, da die Chance genutzt werden sollte, um spielerische und taktische Komponenten anzusprechen, damit alle Spieler wissen was einen erwartet und wie die Spielweise des Trainers ist.

Letztendlich versuche ich durch gezielte Abwechslung von Lauftraining auf dem Platz, Ausdauer und Schnelligkeit die Grundkondition zu trainieren.

Eine Grundkondition ist unausweichlich, was die Spieler auch selbst wissen

Dennoch kann diese auch "spielerfreundlich" ausgelegt werden. Durch Disziplin und Respekt gegenüber den anderen ist manche Vorbereitung gar nicht so schlimm - sagen zumindest einige meiner Spieler! Denn letztendlich sind es die Spieler die indirekt die Trainingsgestaltung bestimmen.

10. Mai, 2015 | Matthias G. | Alle Artikel sehen

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